Bisam

15.03.1998

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    Jahresübersicht 1998 | Monatsübersicht März

  1. SM-Literaturliste erschienen
  2. SPD will sexuelle Identität schützen
  3. Gerti Senger über Lust auf Liebe

SM-Literaturliste erschienen

Seit kurzem ist eine aktuelle SM-Literaturliste mit Neuerscheinungen erhältlich. Diese Literaturliste wird von der Hamburger Buchhandlung "Männerschwarm" vertrieben.

Aus dieser Liste kann man nicht nur Neuerscheinungen bzw. Neuausgaben sondern auch Preisänderungen bzw. vergriffene Titel ersehen.

    Den kompletten SM-Literatur-Katalog bekommt man gegen eine Schutzgebühr von DM 3,-- bei

Buchladen Männerschwarm Neuer Pferdemarkt 32, 20359 Hamburg, Deutschland Tel: 040/436093 Fax: 040/4302932 E-Mail: maennerschwarm — at — t-online.de


SPD will sexuelle Identität schützen

In einem Entwurf eines neuen Gleichbehandlungsgesetzes hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) auch die "sexuelle Identität" als persönliches Merkmal aufgenommen, mit der keine Benachteiligung verbunden sein darf. Die FAZ berichtete am Donnerstag, dem 12. März 1998 auf Seite 5 von dem Entwurf, den die SPD am Mittwoch vorgestellt hatte. Was genau mit "sexueller Identität" gemeint ist, wurde nicht genau gesagt.

Nach dem Entwurf sollen Verstöße gegen das Gleichbehandlungsgebot im deutschen Grundgesetz nach Artikel 3 Absatz 3 mit einer Abmahnung von Verbänden und Behörden zivilrechtlich verfolgt werden können. Das Grundgesetz verbietet eine Benachteiligung wegen des Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religösen oder politischen Anschauung oder seiner Behinderung. Sexuelle Identität ist nicht Teil des Grundgesetzes.

Der Entwurf sieht auch vor, Ausländer als Beamte zuzulassen und auch Ehe-ähnlichen Lebensgemeinschaften zu schützen. Diese sollen bis auf die Adoption die Rechten und Pflichten der Ehe entsprechen.


Gerti Senger über Lust auf Liebe

Derzeit tobt hinter den Kulissen ein Kampf um die "erste Österreichische Sexsendung" mit Gerti Senger.

Vielen sind die Beiträge zu entschärft - daher wurde bei den jetzt folgenden Sendungen das Produktionsteam ausgetauscht. Gerti Senger äußerte dabei immer wieder Befürchtungen das dadurch das Niveau der Sendung allzu stark darunter leiden würde.

In der Tat - die Sendungen waren bis dato eher einschläfernd, die Einschaltquoten sind von anfänglich mehr als einer Million auf 216.000 gefallen. Nach Ansicht des ORF gehört deshalb die Sendung üm einiges schärfer gemacht". Gerti Senger beschwöert dabei: "Ich bleibe auf meiner Linie".

Etwas befremdlich finde ich folgende gegenüber TV-Media gemachte Aussage:

"Wir wollen nicht in die Kategorie der Schlüpfrigkeit hineingetrieben werden!" Schmuddelformate gäbe es im TV genung: "Der ganze Fetischismus, Masochismus, Exorzismus bereitet einem ein Völlegefühl".

Bis Dato hat sie sich zum Glück kaum über SM geäußert. Aus Insiderkreisen weiß ich, daß sie sich da sowieso nicht traut.... Gott sei Dank ! - hoffentlich bleibt es dabei.

Im Februar gabe es eine Anfrage an die Libertine Wien bezüglich eines Beitrages. Er wurde aber abgelehnt.



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