Bisam

04.03.1999

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    Jahresübersicht 1999 | Monatsübersicht März

  1. Prostitution soll in den Niederlanden legalisiert werden
  2. 2. Internationale Frauen-SM-Lederkonferenz in Berlin
  3. Gay-Zeitung "Queer" berichtet ueber Bergmann-Fall

Prostitution soll in den Niederlanden legalisiert werden

In den Niederlanden soll die Prostitution voraussichtlich ab dem 01. Januar 2000 legalisiert werden. Wie die Homosexuellen-Zeitung "Queer" in ihrer Ausgabe März 1999 berichtet, wurde ein entsprechender Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht und abgestimmt. Demnach können sich Prostituierte und Callboys als selbstständige Unternehmer versichern, müssen jedoch auch Steuern zahlen. Es seien auch die Strafen für Frauenhandel und Sex mit Minderjährigen verstärkt worden. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürften nicht als Prostituierte arbeiten.


2. Internationale Frauen-SM-Lederkonferenz in Berlin

In Berlin findet vom 02. bis zum 04. April 1999 die 2. Internationale Frauen-SM-Lederkonferenz statt. Wie die Homosexuellen-Zeitung "Queer" in ihrer Ausgabe März 1999 berichtet, finden dort Workshops, zwei Playparties und ein offenes Forum statt. Dabei sollen "FeTische" für Diskussionen eingerichtet werden, für die noch Ideen gesucht werden.

Teilnahmekosten werden mit 50 Mark für die Konferenz und 5 (fünf) Mark pro Party angegeben. Wer auf Anfrage eine dreistündige Arbeitsschicht übernimmt, bekommt auf die Konferenz 50 Prozent Ermäßigung. Im Hotel Transit sei ein Zimmerkontingent reserviert worden - fünf bis sechs Bettenzimmer für 40 Mark, Drei- und Zweibettzimmer 140 Mark, Einzelzimmer 90 Mark inklusive Frühstücksbuffet.

Weitere Infos stadt.gay-web.de/schmacht/aktuell.htm

Anmeldung bei

AHA Birgit & Eva Mehringdamm 61 10965 Berlin Deutschland

Die erste internationale Frauen-Lederkonferenz Europas fand vom 23. Oktober bis 01. November 1998 in Amsterdam statt [swl19981205-0001].


Gay-Zeitung "Queer" berichtet ueber Bergmann-Fall

Die deutsche Homosexuellen-Zeitung "Queer" berichtet in seiner Ausgabe März 1999 über den PorNO-Vorstoß von Familienministerin Christine Bergmann (SPD). Abgedruckt wurden Abschnitte aus den Antworten, die SMart Rhein-Ruhr e.V. als Antwort auf Ihre Anfragen an die Ministerien für Justiz und Familien erhalten habe sowie die gegenwärtige juristische Definition der harten Pornographie.



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Erzeugt am: 17.01.2005

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