Bisam

06.07.1999

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    Jahresübersicht 1999 | Monatsübersicht Juli

  1. Selbstdarstellung SMC
  2. ZITAT CSD Köln
  3. Sexfolter-Mörder Ng zum Tode verurteilt

Selbstdarstellung SMC

Der SMC ist ein Club von Menschen mit entsprechenden Neigungen, der vor etwa einem Jahr zunächst online entstanden ist, um Hilfe bei Problemen vielfältiger Art zu geben.

Inzwischen zählt er rund 90 Mitglieder in ganz Deutschland und ist zu einer richtigen großen Familie zusammengewachsen, die sich nicht nur online gegenseitig unterstützt, sondern nunmehr ihr erstes kpl. ein- gerichtetes Clubheim eröffnet hat. Dieses Clubhaus ist für alle Mit glieder rund um die Uhr an jedem Tag zu einem vernünftigen Preis benutzbar.

Man findet hier neben einem großen Gemeinschaftsraum für Feiern, Seminare un Vorträge drei Appartements, jeweils bestehend aus einem Schlafzimmer, einem Spielzimmer und natürlich Duscche und WC. Diese Appartements können von unseren Mitgliedern pro Tag, fürs Wochenende oder gar für kurze Ur- laube zu einem Preis gemietet werden, zu dem nan nicht einmal ein kleines Hotelzimmer bekommt. Darüber hinaus stehen den Mitgliedern auf rund 300 qm die schönsten Designer-Vollholzmöbel für phantasievolle Spiele zur Verfügung. Ein Ambiente welches man in dieser Form nirgendwo findet.

Zudem befindet sich das Haus in einer der herrlichsten Eifellandschaften, umgeben von großen Wäldern, die auch Outdoor-Aktivitäten in vielfäl- tiger Form zulassen.

Das Haus ist von Köln in einer Stunde, von Koblenz und Trier in rund 3/4 Stunde, von Düsseldorf, MG, Aachen und dem Saarland in 1 1/2 Std erreichbar, von Frankfurt in knapp 2 Stunden. Für viele lohnt sich also selbst der Besuch in der Woche, abends.

Die Preise sind zudem für jedermann erschwinglich, denn wir legen Wert darauf nicht nur für eine elitäre Gesellschaftsschicht da zu sein, sondern ein Club für alle zu sein.

Darüber hinaus bieten wir online eine eigene Clubzeitung, wöchentlich einen Themenchat und Lebenshilfe auch außerhalb von BDSM, so wie es sich für eine richtige Familie gehört, kostenlose Kontaktanzeigen, Mitglie- derrabatte für Outfit und Accessoires, Paareseminare, Bondagekurse, Des- sousparties usw.

Und das alles zu einem Monatsbeitrag von 7,50 DM.

Nähere Infos findet man auf der Homepage www.Smconline.de bzw. können per Mail bei SMCKontakt — at — aol.com angefordert werden.

KOMMENTAR

Danke an Irmi und Joe betreffend der zur Verfügungstellung vorstehender Infos.


ZITAT CSD Köln

"Damit man beim Christopher-Street-Day feststellen kann, wer mitmacht und wer nicht, tragen die Polizisten an diesem Tag keine Handschellen".

Quelle: Harald Schmidt in der gleichnamigen Show - entnommen der BamS vom 4. Juli 1999.


Sexfolter-Mörder Ng zum Tode verurteilt

Der 38jähiger Charles Ng [swl19990227-0003] ist wegen elffachen Mordes verbunden mit Sexualverbrechen von einem Richter in Santa Ana zum Tode durch die Giftspritze verurteilt worden. Mehre Medien berichteten (headlines.yahoo.com/Full_Coverage/Local/Charles_Ng_Trial/) von dem Urteilsspruch am 30. Juni 1999, nachdem der ehemalige Marine zu 518 anderen Insaßen der kalifornischen Todeszellen gebracht wurde. Es stehen mehrere Berufungen aus. Der 14jährige Prozeß gegen Ng ist mit Kosten von bislang 10 Millionen Dollar (etwa 19 Millionen Mark) der teuerste in der Geschichte Kaliforniens. In mehreren Berichten war spekuliert worden, er habe bei der Herstellung von SM-Pornos und "Snuff"-Videos geholfen.

Im Februar hatten es die Geschworenen als erwiesen angesehen, daß der Sohn eines wohlhabenden Hongkonger Geschäftsmanns für den Tod von sechs Männern, drei Frauen und zwei Säuglingen verantwortlich war. Vor dem Gericht wurden Videobänder gezeigt, auf denen Ng und sein mutmaßlicher Komplize Leonard Lake zwei gefesselte Frauen demütigen und bedrohen. In einer Szene sagt Ng einer auf einem Stuhl gefesselten Frau, sie könne wie die anderen weinen, es würde ihr jedoch nichts bringen. "Wir sind ziemlich hartherzig", sagt er.

Ng hatte vor Gericht seine Unschuld beteuert und erklärt, er sei zwar an dem sexuellen Mißbrauch und der Folter der Opfer beteiligt gewesen, aber nicht an ihrer Ermordung. Seine Eltern hatten erklärt, sie hätten ihren Sohn als Kind geschlagen. Seine Verteidiger hatten darauf hin argumentiert, Ng habe daraufhin eine "abhängige Persönlichkeit" (dependent personality) entwickelt.



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Erzeugt am: 17.01.2005

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