Bisam

07.06.2000

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  1. Baltimore lässt wieder offene SM-Treffen zu

Baltimore lässt wieder offene SM-Treffen zu

Die US-Stadt Baltimore lässt nach Angaben der SM-Bürgerrechtsgruppe National Coalition for Sexual Freedom (NCSF) wieder offene SM-Treffen zu. Wie die NCSF am 05. Juni 2000 mitteilte, änderte die Stadtverwaltung nach Gesprächen mit NCSF-Vertretern und örtlichen SM-Gruppen ihre Definition von sadomasochistischen Aktivitäten. Dabei sei die Unterstützung aus den übrigen USA ein kritischer Faktor gewesen, erklärte die für öffentliche Angelegenheiten zuständige NCSF-Mitarbeiterin Melinda Chateauvert. Die Aussicht, wegen Diskriminierung einer sexuellen Minderheit landesweites Medieninteresse auf sich zu ziehen, habe die Entscheidung der Stadt beeinflusst. NCSF-Chefin Judy Guerin sagte, dies sei ein großer Sieg für die SM- und Fetisch-Bewegung in den USA.

Die Verwaltung der Stadt mit etwa 675.000 Einwohnern im US-Bundesstaat Maryland hatte vom Oktober bis Dezember 1999 drei offene SM-Clubs mit der Begründung geschlossen, dort werde nicht-jugendfreie Unterhaltung ohne Genehmigung (adult entertainment without a licence) betrieben [swl20000406-0002]. Darauf wurden alle offene Treffen von Sadomasochisten in Maryland geschlossen. Der NCSF zufolge finden weiter Gespräche mit der Stadtverwaltung statt, um noch stritte Fragen wie die genau Auslegung der Bestimmungen über den Verkauf von Alkohol zu klären.

National Coalition for Sexual Freedom (Verantwortlich: Susan Wright) 5505 Connecticut Ave NW #184 Washington, DC USA Tel: [USA] 718-497-4994

Email: NCSFreedom — at — aol.com Web: www.ncsfreedom.org



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