Bisam

19.08.2001

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  1. Araki: Kunst oder Pornographie?

Araki: Kunst oder Pornographie?

Unter der Überschrift "Pornographisches am Altöttinger Kapellplatz?" berichtet die "Deggendorfer Zeitung" vom 18.8.2001 (S. 9):

"Nackte Leiber, teilweise gefesselt, exponiert dargestellte männliche und weibliche Geschlechtsteile - das ist das Sujet des japanischen Fotografen Araki, dessen Bildband in einer Altöttinger Filialbuchhandlung am Kapellplatz gefunden wurde. 'Tokyo Lucky Hole' heißt der Schwarz-Weiß-Band, der bereits auf dem Umschlag eine aufreizende nackte Frau zeigt - in Augenhöhe von Kindern.

Künstler und Geistlichkeit geißeln das Werk gleichermaßen: 'Das ist absolut nicht künstlerisch und sehr unästhetisch', erklärt der bildende Künstler Günther Schuhböck aus Tyrlaching, der derzeit in der Wallfahrtsstadt ausstellt. Stiftspropst Wilhelm Probst ist 'schockiert, dass so etwas völlig unkontrolliert ausliegt.'

Die Geschäftsführerin der Buchhandlung ist betreten: 'Ich geb' zu, das hätten wir wegstellen müssen.' Der Band sei von einem Kunden bestellt und nicht abgeholt worden."

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt gegen die Buchhandlung.

KOMMENTAR

Nein, ich erfinde weder den "Künstler Günter Schuhböck aus Tyrlaching", der uns endlich die Augen über Araki öffnet, noch den Stiftspropst namens Probst. So geht es wirklich zu in der alten Heimat.



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Erzeugt am: 17.01.2005

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