Bisam

09.07.2002

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    Jahresübersicht 2002 | Monatsübersicht Juli

  1. Web-Filter: Moeglichkeit zur Kontrolle
  2. Ergaenzung: Web-Filter: Moeglichkeit zur Kontrolle
  3. Arabella Kiesbauer und Lakritzschnuere
  4. ERGAENZUNG: Arabella Kiesbauer und Lakritzschnuere
  5. "WSJ" schreibt ?ber Radikalchristen und SM-Treffen

    

Web-Filter: Moeglichkeit zur Kontrolle

Der Webwasher der Firma Siemens, ein automatisiertes Filtersystem, mit dem Firmen die Netzzugriffe ihrer Mitarbeiter kontrollieren/einschränken können, scheint die Kategorisierung von BDSM-spezifischen Seiten geändert zu haben.

Wie man unter der URL

https://www.webwasher.com/cgi-bin/urltest/urltest.pl

nachprüfen kann, ist die URL www.datenschlag.org/ in der Kategorie "Extreme" eingestuft; bei einem Test am 3. Juli 2002 war die URL noch in der Kategorie "Erotic/Sex" (analog z.B. lustschmerz.de oder schlagzeilen.com) aufgeführt.

KOMMENTAR

Gemäss der Kundenliste von Siemens/Webwasher AG sind nunmehr die folgenden Institutionen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich sowie öffentliche Einrichtungen vom Zugang zu Datenschlag.org ausgeschlossen:

(s. www.webwasher.com/en/products/wwash_ee/references2.htm für eine komplette Liste):

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit

Bezirkskrankenhaus Landshut

Bildungsinitiative Beverungen und Umgebung e.V.

DRK Kreisverband Fulda e.V.

Landkreis Helmstedt

Stadt Heilbronn

Stadt Kempten (Allgäu)

Stadt Langenhagen

Stadt Salzkotten

Stadt Waren (Müritz)

Universität der Bundeswehr, Hamburg

Universität Dortmund

Die nicht veröffentlichten Kriterien für die Kategorisierung von Inhalten ist in mehreren Punkten zu hinterfragen:

1) Wer ist für die Kategorisierung verantwortlich und haftbar?

2) Welche Massnahmen ergreifen die Verwender dieser Blocklisten gegen Extrementscheidungen wie jetzt im Fall Datenschlag.org (und vor einiger Zeit mit dem Chaos Computer Club in der Kategorie "Criminal Skills")? 3) Welche Möglichkeiten gibt es, rufschädigende Eintragungen zu verhindern respektive Löschen zu lassen?

KONTAKT

webwasher.com AG Vattmannstr. 3 D-33100 Paderborn

Tel. +49-(0)5251-50054-0 Fax +49-(0)5251-50054-11 Mail info — at — webwasher.com

    


    

Ergaenzung: Web-Filter: Moeglichkeit zur Kontrolle

Die Angegebene Adresse:

https://www.webwasher.com/cgi-bin/urltest/urltest.pl

erfuellt zweierlei Aufgaben:

1. Das Formular zeigt an welche Einstuffung aktuell besteht.

Es bietet auch an: "You can also use the e-mail address dynablocatorfeedback — at — webwasher.com to send us URLs that are currently not in the DynaBLocator database."

Eine Webadresse selber zur "Ueberpruefung" einzuschicken.

2. Was jedoch nicht auf der Webseite steht!

Jede Webadresse, die mit diesem Formular geprueft wird und noch nicht in der Datenbank vorliegt, wird automatisch einer Pruefung unterzogen.

"The URL .... is not in the DynaBLocator database.

It was submitted to webwasher.com and will be processed as quickly as possible."

Um diesem Vorgang zu wiedersprechen, dafuer ist auf der Webseite leider kein Button angelegt.

Kommentar: Dieser kleine Kniff sorgt dafuer, das bei Webwasher gezielt alle "problematischen" Webseiten eingehen.

Hier arbeitet quasi die zu kontrollierende Gruppe direkt auf ihre Kontrollinstanz zu.

    


    

Arabella Kiesbauer und Lakritzschnuere

Unter der URL lifestyle.t-online.de/life/boul/traf/ar/CP/ar-arabella-kiesbauer-sex. html ist einiges nachzulesen, was Arabella Kiesbauer so in Sachen Sex zu vermelden hat.

U.a. wird sie mit folgendem Satz zitiert: "Sich mit Lakritzschnüren zu fesseln und die dann aufzuessen, kann sehr spannend sein. Lakritzschnüre sollte man immer dabei haben."


    

ERGAENZUNG: Arabella Kiesbauer und Lakritzschnuere

Das gesamte Interview mit Arabella Kiebauer wurde von "Bild" gemacht und kann nachgelesen werden unter www.bild.t-online.de/?toc=/showpromis/toc/toc.html&body=/service/archiv/2002/jul/09/showpromis/arabella/arabella.html


    

"WSJ" schreibt ?ber Radikalchristen und SM-Treffen

Die US-Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) plant nach Angaben der SM-Bürgerrechtsgruppe "National Coalition for Sexual Freedom" (NCSF) einen Bericht über SM-Veranstaltungen in Hotels, die wegen des Drucks radikalchristlicher Gruppen abgesagt wurden. Die NCSF rief am 07. Juli 2002 in einem "Call to Action" alle betroffenen Veranstalter auf, Informationen an susanw — at — ncsfreedom.org und Cendant — at — ncsfreedom.org einzuschicken. Bekannt sei, ergänzte die NCSF in einem zweiten Aufruf am 09. Juli 2002, dass zumindest "My Vicious Valentine" und "Bondage and Beyond" abgesagt werden mussten, weil die Hotels unter Druck gesetzt worden seien.

Ein Erscheinungstermin für den Bericht wurde nicht genannt.

National Coalition for Sexual Freedom 202-955-1023 1312 18th Street NW, Suite 102 Washington, DC 20036 USA

Tel: [USA] 202-955-1023 EMail: media — at — ncsfreedom.org Web: www.ncsfreedom.org

    



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