Bisam

15.12.2002

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    Jahresübersicht 2002 | Monatsübersicht Dezember

  1. Skiausrüster Rossignol mit bizarrer Werbung
  2. "Post"-Ombudsmann kritisiert Bericht ueber UN-Inspekteur
  3. Neuer Frauenstammtisch in Erlangen!
  4. Neues Buch ueber Wirkung von Gewalt im TV

    

Skiausrüster Rossignol mit bizarrer Werbung

Der Skiausrüster Rossignol bewirbt (wenigstens auf Eurosport) seine Skischuhe mit bizarrer Werbung. Schaut mal rein :)

Homepage der Firma Rossignol: www.rossignol.ch/


    

"Post"-Ombudsmann kritisiert Bericht ueber UN-Inspekteur

Der Ombudsmann der "Washington Post", Michael Getler, hat in einem Artikel der Zeitung die Berichterstattung ihres Reporters James Grimaldi über die sadomasochistischen Vorlieben des UN-Waffeninspekteurs Harvey John "Jack" McGeorge kritisiert [s. SWL 04. Dez 2002]. Getler schrieb am 08. Dez 2002 (Quelle s.u.), der Bericht entspreche nicht den üblichen Standards der Zeitung. Im Bezug auf die Prämisse - dass es Zweifel an den Qualifikationen der UN-Waffeninspektoren im Irak gebe - wirke er "dünn und überhastet".

Von den 100 Inspektoren sei nur auf McGeorge eingegangen worden und als Quellen hätten nur anonyme ehemalige Inspektoren gedient, schrieb Getler. Nur einer von ihnen sei dabei zitiert worden und dieses Zitat sei zudem mehrdeutig. Die Relevanz von McGeorges sexuellen Aktivitäten sei "fraglich". Er zitierte die Assistant Managing Editor Marilyn Thompson, die darauf hinwies, dass McGeorge seine sexuellen Vorlieben im Internet bekannt gegeben habe. Die "Post" selbst habe in diese Richtung nicht recherchiert.

Die "Post" druckte in der selben Ausgabe zwei kritische Leserbriefe zu dem Artikel ab. In einem weist Andrew R. Carruthers darauf hin, dass die "erstaunliche redaktionelle Fehlentscheidung" McGeorge den Job hätte kosten können, obwohl seine sexuelle Aktivitäten legal gewesen seien. Glücklicherweise habe die UN McGeorges Rücktrittsangebot abgelehnt. Harvey Zar verweist darauf, dass die "Post" nie einen Zusammenhang zwischen McGeorges sexuellen Vorlieben und seinen Qualifikationen als Inspekteur hergestellt habe. Getler schrieb von "einigen Dutzend Lesern", die sich über den Artikel beschwert hätten.

Die amerikanische Bürgerrechtsgruppe National Coalition for Sexual Freedom (NCSF) hatte zu Protestschreiben an die "Washington Post" aufgerufen. Der frühere Marine McGeorge ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Organisation.

QUELLE

"Ombudsman: Sexing it Up" Michael Getler Sonntag, 08. Dezember 2002, Seite B06 www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A21222-2002Dec6.html [Annahme von Cookies zwingend erfordertlich]

Leserbriefe unter www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A21121-2002Dec6.html

Michael Getler E-Mail: ombudsman — at — washpost.com Tel: [USA] (202) 334-7582 c/o The Washington Post 1150 15th Street, N.W. Washington, D.C., 20071 USA Nach einem Hinweis im NCSF Media Update vom 13. Dezember 2002.

ORIGINALZITAT

But I did not find this one up to the usual standard. It seemed thin and rushed concerning the main premise -- that the overall quality of the inspection team is suspect, which is a politically potent message at this time -- and yielded to the titillation factor in featuring McGeorge so prominently. [...] But it didn't deliver convincingly on what it started out to do, and the dominant focus on McGeorge, and the questionable relevance of his sexual activities, seemed to me to distort what this story was about.

    


    

Neuer Frauenstammtisch in Erlangen!

Ich möchte Euch mitteilen, dass in Erlangen am Donnerstag, 16. Januar 2003, ab 19.30 Uhr der erste Stammtisch NUR für FRAUEN stattfindet.

Ort des Treffens ist das Lokal "Mein lieber Schwan", Hauptstraße 110 in Erlangen.

Genaueres liest Frau unter folgender Url:

www.bdsm-frauen-franken.de

Dort ist auch ein Email-Kontakt angegeben.


    

Neues Buch ueber Wirkung von Gewalt im TV

Die Australische Tageszeitung "The Australian" berichtet in ihrer Ausgabe vom 07.11.2002 über das in Australien bei UNSW Press erschienene Buch "Media Mania: Why Our Fear of Modern Media is Misplaced" von Hugh Mackay.

Laut Mackay haben Forscher in den letzten 30 Jahren vergeblich versucht, einen kausalen Zusammenhang zwischen Gewalt auf dem Bildschirm und dem menschlichen Verhalten aufzuzeigen.

Laut The Australian ist Mackay ein bekannter Sozialforscher, der zugleich der Philosoph des Mannes (und der Frau) von der Straße und die Australische Stimme der Vernunft sei. Mackay sammle sorgfältig Meinungen und Vorurteile und reflektiere diese auf seine Leser zurück.

Das Buch wird in einigen Wochen bei www.amazon.de in der Originalfassung erhältlich sein.

The Australian: www.TheAustralian.com.au



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Erzeugt am: 17.01.2005

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