Bisam

24.03.2003

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    Jahresübersicht 2003 | Monatsübersicht März

  1. TERMIN 25.3.03 Themenabend: "Dominanz, Unterwerfung und Vertrauen" in Hamburg
  2. US-Bondage-Model erhält $ 35.544 Schmerzensgeld

    

TERMIN 25.3.03 Themenabend: "Dominanz, Unterwerfung und Vertrauen" in Hamburg

Der Schlagwerk Themenabend findet morgen, also am Dienstag, den 25. März um 20 Uhr im "Blauen Raum" von KISS Altona, Gaußstr. 23, statt (Eingang durch die Glastür rechts vom "Café Treibeis").

Hier der Einladungstext:

25. März: Dominanz, Unterwerfung und Vertrauen

Nicht wenige Menschen träumen davon, sich einem anderen zu unterwerfen, sich ihm ganz und ohne Vorbehalte auszuliefern, sich einfach in die Stärke eines anderen Menschen, dem sie vertrauen können, fallenzulassen. Für manche wird dieser Wunsch Realität, aber oft sieht die Realität auch anders aus als der Traum. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Unterwerfung setzt Vertrauen voraus. Dominanz setzt außer (Selbst-) Vertrauen ein großes Maß an Feingefühl und Menschenkenntnis voraus, damit es für beide Seiten ein Gewinn wird. Wie fühlt es sich für Dominante an, wenn sich ihnen jemand ausliefert? Ist es immer nur schön, oder gibt es auch hier ein Zuviel?

    


    

US-Bondage-Model erhält $ 35.544 Schmerzensgeld

Die Bondagefilm-Produzentin Paige White ist von einem Schiedsgericht in den USA wegen Fahrlässigkeit zur Zahlung von 35.544 Dollar an das Bondage-Model Jennifer Jo Smith (bekannt als Jewel Marceau) angewiesen worden. Wie die Juristen-Site "The Recorder" (Quelle s.u.) am 10. März 2003 berichtete, hatte sich Smith während einer Video-Session in San Francisco für die Firma Slave Labor Productions am linken Arm, Handgelenk und an der linken Hand verletzt.

Der Schiedsmann Raymond Williamson Jr. sagte, Smith sei verletzt worden, als bei einem Hängebondage ohne ausreichende Abstützung die Seile unregelmäßig gelockert worden seien. Smith habe wegen eines Knebels ihre Lage nicht mitteilen können. White muss zudem Gerichtskosten von 8.700 Dollar zahlen. Smith hatte für die Session Kontakt mit White aufgenommen. Die Verletzungen habe sich Smith in einer Stellung zugezogen, die sie zum ersten Mal ausprobiert habe.

Williamson wies dem Bericht zufolge in seiner Entscheidung mehrfach darauf hin, dass er die Videoaufnahmen der Sitzung selbst gesehen habe. White habe Smith aufgefordert, immer weiter zu gehen; Smith habe zugestimmt und immer wieder nach mehr verlangt. Offensichtlich sei die 'Arbeit' für beide Parteien vergnügsam gewesen und beide hätten für sich und den anderen das Größtmögliche herausholen wollen.

Ein Anwalt von Smith sagte, es hätte angesichts der eigentlich leichten Verletzungen zu einer außergerichtlichen Einigung mit geringen Summen kommen müssen. White habe jedoch aus Angst vor einer Beschädigung ihres Rufs innerhalb der "Bondage-Welt" jede Einigung abgelehnt. Er habe daher auf der Grundlage von Smiths Vertrag die Anrufung eines Schiedsgerichts erzwungen. Whites Anwalt sagte, es sei unklar, ob seine Partei Berufung einlegen werde.

Smiths Anwalt sagte, das Thema sei gar nicht so erotisch, wie man vielleicht denken könnte. Nach zehn Minuten seien die Aufnahmen "ziemlich langweilig" geworden.

QUELLE

"Photo Shoot Calls for Bondage ... and Binding Arbitration"

The Recorder, 10. März 2003

Mike McKee

www.law.com/servlet/ContentServer?Pagename=OpenMarket/Xcelerate/View&c=LawArticle&cid=1046833528962&live=true&cst=1&

pc=0&pa=0

Hintergrund zu Paige White

domdominion.com/community/paigewhite.html

Nach einem Hinweis im Media Update der National Coalition for Sexual Freedom (NCSF) vom 20. März 2003

ORIGINALZITAT

"Claimant (unable to express any discomfort with a gag in her mouth) was left hanging as ropes were unevenly loosened and she was not provided effective bracing."

    



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Erzeugt am: 17.01.2005

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