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Der Papiertiger: Subkultur

 
   
   
   
   
   
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Der Papiertiger ist eine Enzyklopädie des Sadomasochismus, zusammengestellt von Datenschlag. Hier versuchen wir, möglichst umfassend, Begriffe aus dem SM-Bereich zu erklären.



Die zwei Formen der Sexualität, die nicht nur komplexe und produktive Subkulturen bilden, sondern deren Inhalte über die Jahre dem Mainstream zugänglich geworden sind, sind die Homosexualität und der Sadomasochismus. Im Laufe der Geschichte haben beide Gruppen verschiedene Ausmaße an gesellschaftlicher und juristischer Ächtung erfahren und für beide ist zumindest im Westen in den letzten Jahren eine aktive und zunehmende Öffnung nach außen hin charakteristisch. Die Schnittmenge der beiden Gruppen, die homosexuellen Sadomasochisten, hat einen enorm prägenden und positiven Einfluss auf den Sadomasochismus als Ganzes gehabt. Es soll auf der anderen Seite nicht verschwiegen werden, dass beide Gruppen noch erhebliche Vorurteile gegenüber einander haben.

Unbekannt ist, wann zuerst die Neigung der Sadomasochisten zur Selbstorganisation beschrieben wurde oder gar das Wort Subkultur zum ersten Mal auf sie angewendet wurde. In Psychopathologie der Sexualität1 von 1962 wird unter dem Eintrag zum Sadomasochismus dieser Aspekt nicht einmal ansatzweise erwähnt, sondern lediglich von Einzelfällen ausgegangen. Eine sadomasochistische Gemeinschaft existiert dort nicht, es gilt die Vorstellung des einzelnen Kranken (siehe dazu auch ausführlicher unter Geschichte der Forschung). Der Sexualwissenschaftler Eberhard Schorsch schreibt noch 1980:

Schorsch-Zitat

Die wissenschaftlichen Vorstellungen über die Struktur und internen Abläufe einer solchen Subkultur sind auch heute noch bestenfalls lückenhaft und oft genug bis zur Nutzlosigkeit mit Vorurteilen behaftet. So schreibt Reiner Gödtel über sie in2:

Da Außenstehende normalerweise keinen Zugang zur sadomasochistischen Subkultur haben, ist über die Inszenierung der Dominanz-Unterwerfungs-Verhältnisse nicht allzuviel bekannt.

Ein ehrliches Wort, dem sich auch der Sexualwissenschaftler Walter Bräutigam in3 anschließt. Im Gegensatz zu Bräutigam ist aber Gödtel trotzdem (und ohne Quellenangabe) in der Lage, Folgendes zu beschreiben:

Oft dienen die exklusiven Folterkammern nur der Inszenierung obengenannter Herr-Knecht-Situationen. Sehr häufig fließen aber auch pseudoreligiöse Momente in den Ablauf von Orgien, von Satanssekten, Schwarzen Messen ein.

Interessant ist, dass sich die Bewertung der Beziehungen zwischen Sadomasochisten geändert hat. Während sie historisch als gefährliche Zufallsverbindungen gesehen wurden, bei der es wegen des angenommenen Zwangs zur Intensitätssteigerung bei den Paraphilien (vgl. Vorurteile) zu einem Hochschaukeln in Richtung des Lustmords kommen konnte, ja fast schon kommen musste, sehen modernere Forscher wie Bräutigam3 diese Entwicklung durchaus positiv. Die zunehmende Tendenz, sexuelle Subkulturen nicht durch eine ärztliche oder gar moralische Brille zu sehen, sondern durch die der Ethnologie, hat sehr zu dieser neuen Sicht beigetragen (siehe dazu Szenen und Rituale).

Der hier gegebene Überblick betrifft zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich die heterosexuelle, nichtkommerzielle Subkultur in Deutschland und Österreich. Mehr über die kommerzielle Subkultur, die nur begrenzt Kontakt mit der nichtkommerziellen hat, auch unter Domina. Die homosexuellen sadomasochistischen Subkulturen werden unter Schwule und Lesben besprochen.

Geschichtliche Entwicklung: siehe DACHS.

Struktur der sadomasochistischen Subkultur(en)

Wie unter Stand der Forschung und Coming Out beschrieben, kann von einem konstanten Anteil an sadomasochistisch orientierten Personen in der Allgemeinbevölkerung ausgegangen werden. In welchem Ausmaß, falls überhaupt, dieser Grundstock oder Pool von Sadomasochisten sich organisiert, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab wie der Rechtslage, dem Grad der sozialen Ächtung (verbunden damit die Art und Bedeutung der Vorurteile), dem Ausmaß der Zensur einschließlich dem Zugang zu Medien, der Frage, in wie weit Sadomasochismus medizinisch als Krankheit definiert wird, Aufklärungsmöglichkeiten über die eigenen Neigungen, etc.

Bestimmt durch diese Faktoren, insbesondere aber durch die Rechtslage, weist die sadomasochistische Subkultur gewisse Organisationsformen auf, die gleichzeitig mit gewissen Einschränkungen auch als Entwicklungsstufen gesehen werden können. Demnach kann der Entwicklungsstand einer sadomasochistischen Subkultur eines jeweiligen Landes oder einer Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit in vier Formen (Stadien) unterteilt werden, die ihre Mitglieder alle aus dem Pool von Sadomasochisten in der Allgemeinbevölkerung rekrutieren. Die einzelnen Formen existieren parallel zueinander. Die beiden wichtigsten Charakteristika, nach denen man sie unterscheiden kann, sind der Grad der Abgeschlossenheit (siehe auch weiter unten unter Funktionen der Subkultur) und die kulturelle Leistungsfähigkeit, die sich auf die Fähigkeit der Struktur bezieht, einen bleibenden Beitrag zur Subkultur zu liefern. Mit gewissen Abstrichen gilt diese Einteilung für die homosexuellen und heterosexuellen, nicht-kommerziellen Subkulturen, eine Besprechung der kommerziellen Subkultur findet sich am Ende wie unter Domina.

Gruppenlose Sadomasochisten (Tarnkappen-Sadomasochisten)

Einzelne Sadomasochisten oder sadomasochistische Paare ohne Kontakt zu anderen, die ihre Neigung alleine, nur versteckt oder auch gar nicht ausleben. Beispiele sind der Sadomasochist in einer Vanille-Ehe, der sich nicht traut oder trauen kann, seine Neigungen dem Partner gegenüber zu bekennen oder auch solche, die ausschließlich Selbstfesselung (s. Eintr.: Fesselspiele) betreiben.

Bedingt durch die oben genannten Faktoren, insbesondere der gesellschaftlichen Ächtung des Sadomasochismus und dem Mangel an Wissen über die eigene Neigung in fast allen Ländern muss davon ausgegangen werden, dass der Löwenanteil der Sadomasochisten dieser Stufe angehören. Besonders in totalitären Gesellschaften oder solchen mit einer massiven Zensur kann selbst die Bildung von kleineren Gruppen (s.u.) unmöglich sein.

Ein Bekennen als Sadomasochist findet in fast keinem Fall statt, im Gegenteil, gerade die Furcht vor öffentlichem Bekanntwerden der Neigung kann selbst in Ländern mit einer hoch entwickelten Subkultur wie den USA den Sadomasochisten auf dieser Stufe verharren lassen. Die Bildung von Paaren ist meist Zufall. Der Stand des Wissens, insbesondere was Fragen der Sicherheit angeht, ist oft lückenhaft, besonders dort, wo die Zensur die Einführung von Materialien aus anderen Ländern bzw. regionalen Subkulturen erschwert (z.B. Deutschland). Der Beitrag zur sadomasochistischen Subkultur als Ganzes ist bis auf eher spektakuläre Einzelleistungen nichtexistent. Die emotionale Belastung ist für diese Menschen in der Regel am größten.

Abgeschlossene Gruppen (Zirkel)

Nach außen abgeschirmte Gruppen von mehreren Sadomasochisten, sozusagen eine Tarnkappengruppe, wegen der mangelnden Tendenz zu Kontakt mit anderen Gruppen auch als unorganisierte Gruppen bezeichnet. Es existiert, falls überhaupt, nur ein sehr eingeschränkter Kontakt zur Allgemeinbevölkerung und auch zu anderen sadomasochistischen Gruppen. Der Zugang zu einem solchen Zirkel ist schwer zu erlangen; es bedarf fast immer einer Einladung durch bestehende Mitglieder. Klassisches Beispiel für diese Organisationsform ist die Old Guard in den USA, obwohl auch nur mehrere Bekannte, die sich zu einer einfachen Gesprächsrunde treffen, schon als Zirkel gelten können.

Diese Stufe der Entwicklung muß als diejenige gesehen werden, die von Sadomasochisten auch in einer feindlichen Umgebung erreicht wird, die aber auch den geringsten Kontakt zur Öffentlichkeit hat und deswegen nur eine kleine Anzahl von Sadomasochisten erreicht. Über das Vorkommen oder die durchschnittliche Größe der einzelnen Gruppen kann keine Aussage gemacht werden, sie sind jedoch vermutlich kleiner als die folgenden Vereine. Ihr Ziel ist meist die Möglichkeit zum Ausleben sadomasochistischen Neigungen oder allgemeiner der Kontakt mit Gleichgesinnten, verbunden mit einem möglichst großen Schutz gegenüber der Außenwelt. Zirkel existieren auch parallel zu der nächsten Stufe, den Vereinen, von denen sie sich u.U. aber genauso radikal abschotten können.

Der Beitrag zu allgemeinen sadomasochistischen Subkultur als Ganzes muss trotz eines mehr oder weniger großen Potentials als gering angesehen werden, da es nicht zu einer freien Weitergabe von Wissen oder Materialien nach außen kommt. In seiner extremsten Form ist ein Zirkel ein hermetisch abgeschlossener Raum, der damit allerdings die weiter unten beschriebene Funktion der Subkultur als geschüzter Raum bis zu seinem höchsten Grad erfüllt. Daher kann der Zirkel in SM-feindlichen Umgebungen die einzig mögliche Organisationsform sein.

In Zirkeln können die Umgangsformen und Verhaltensregeln drastisch von denen der öffentlichen Subkultur abweichen. Der Stand des Wissens um Sicherheits-Praktiken variiert stark.

Auch in Ländern mit öffentlichen SM-Organisationen (siehe nächsten Punkt) können parallel dazu oder als Untergruppen Zirkel weiterbestehen, in denen auch Mitglieder dieser Vereine sind. In dieser Art existieren in Ländern wie Deutschland auch noch Zirkel mit speziellen Interessen wie Ponyspielen oder auch virtuelle Zirkel z.B. wie Mailinglisten im Internet. Meist muss man zu solchen Zirkeln eingeladen werden, die Abschottung nach außen ist jedoch nicht so absolut. Für ein extremes Beispiel einer Abschottung in Computernetzen siehe aber auch HCB.

Unorganisierte Gruppen als geheime Zirkel werden von den öffentlich organisierten Gruppen zum Teil kritisiert. Die Hauptvorwürfe betreffen dabei die teilweise konspirative Abschottung gegenüber der Allgemeinbevölkerung, die zum Fortbestehen von Vorurteilen beitragen kann. Auch wird bei abgeschlossenen Gruppen die Gefahr des Missbrauchs und der mangelnden Beachtung der Rechte einzelner Mitglieder befürchtet, da die bei öffentlichen Gruppen zum Prinzip erhobenen Begriffe von safe, sane and consensual nicht die gleiche Bedeutung haben müssen (vgl. die Beispiele in4). Auch gibt es Vorwürfe in Richtung des Egoismus, da die Abgeschlossenheit der Zirkel nicht nur verhindert, dass Sadomasochisten aus dem Pool der Allgemeinbevölkerung über sie Zugang zur Subkultur erhalten, sondern die Weitergabe von Erkenntnissen an die sadomasochistische Allgemeinheit unmöglich macht.

Regional organisierte Gruppen

Diese Gruppen unterscheiden sich von Zirkeln durch ihr wenigstens teilweises Auftreten in der Öffentlichkeit und ihre wesentlich leichtere Zugänglichkeit. Das Ziel besteht eher darin, sich um die sozialen und gesellschaftlichen Belange von Sadomasochisten zu kümmern und ihnen eine Anlaufstelle zu bieten.

Im deutschsprachigen Raum hat sich die Anzahl der regional organisierten (heterosexuellen) Gruppen seit den 80er Jahren von 0 auf etwa 100 im Jahr 2000 erhöht. Die Anzahl der Mitglieder dürfte in den meisten Fällen 100 nicht überschreiten, dazu kommen im etwa gleichen Maß Sadomasochisten im Umfeld dieser Gruppen. Eine notwendige Bedingung für ihre Entstehung ist das Bestehen einer gewissen juristischen und gesellschaftlichen Toleranz gegenüber dem Sadomasochismus, wie sie derzeit z.B. in Deutschland, Österreich, der Schweiz und teilweise in den USA besteht.

Da allerdings (mit der möglichen Ausnahme von Ländern wie Japan) der Sadomasochismus weltweit immer noch größtenteils gesellschaftlich geächtet ist, sind die bekennenden Teilnehmer dieser Gruppen in unterschiedlichen Maßen Anfeindungen und Diskrimierungen im Alltagsleben ausgesetzt. Im Gegensatz zum eher homogenen Stand des öffentlichen Auftretens der Zirkelmitglieder (nämlich meist gar nicht) bildet sich daher eine Art Abstufung des öffentlichen Bekennens zur sadomasochistischen Neigung. Diese kann von von einem vollständigem, öffentlichem Coming Out bis hin zu einem freien Auftreten nur in der Gruppe reichen. Fast immer gibt es auch hier den einen oder anderen Bereich, in dem vom Einzelnen ein Bekanntwerden der Neigung nicht erwünscht ist, z.B. gegenüber den Eltern oder Arbeitskollegen.

Sind die Bedingungen gegeben, stellt die Existenz von öffentlich zugänglichen Anlaufstellen eine Art Quantensprung in der Entwicklung der sadomasochistischen Subkultur dar. Sadomasochisten haben damit eine feste Anlaufstelle, über die sie den Kontakt zur Subkultur aufbauen können. Neben der Tatsache, dass damit überhaupt eine bekannte Anlaufstelle existiert, verlieren SM-Organisationen so zum größten Teil ihren Ruf als subversive Schattengebilde. Dies scheint auch die Grundvoraussetzung dafür zu sein, dass im größeren Maß auch Frauen teilnehmen5. Durch den freieren Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern wie auch zwischen den einzelnen Gruppen (s.u.) kommt es zu einer Sammlung des Wissens, so daß die Breite oder Palette der bekannten Praktiken und deren Sicherheitsregeln im Vergleich zu den Zirkeln enorm anwächst. Darüber hinaus kommt es durch den Austausch von Ansichten und Wertvorstellungen dazu, dass sich auf lange Sicht gewisse Konventionen durchsetzen (z.B. Mayday als allgemein bekanntes Safeword) und eine gemeinsame Identität mit gemeinsamen Symbolen ausbildet (siehe Leather Pride Flag in den USA und Ring der O in Deutschland, sowie der Eintrag Codes).

Das Erblühen des Sadomasochismus in den 80er bzw. 90er Jahren im Westen ist zu einem Großteil auf die Arbeit der öffentlichen Gruppen zurückzuführen, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um homosexuelle (besonders in den USA) oder heterosexuelle Gruppen (in Europa) handelt. Zu ihren Leistungen gehören die Festlegung des sadomasochistischen Prinzips safe, sane, consensual, der Verbreitung des Safewords und anderen elementaren Prinzipien der Sicherheit, erste Maßnahmen gegen Missbrauch und Gewalt gegen Sadomasochisten (Keres Report, Vergewaltigung, Beratungstelefone, Domestic Violence Education Project). Eine Änderung der medizinischen Diagnosekriterien für Paraphilien in DSM-IV (s. Eintr.: DSM) kann nur durch organisierte Sadomasochisten bewirkt werden. Besonders in den USA ist es zu einer Explosion von sadomasochistischer Literatur gekommen, die nicht nur eine enorme Verbesserung des Informationsaustausches, sondern auch eine fassbare kulturelle Leistung darstellt.

Weniger konkret fassbar, aber nicht weniger wichtig ist eine langsame, aber stetige Reduktion von Vorurteilen in der Allgemeinbevölkerung wie auch der Medizin, wie sie sich in5 oder6 bemerkbar macht. Weniger in Europa als in den USA ist ein Gemeinschaftsgefühl bzw. eine sadomasochistische Identität entstanden. Teilweise kann das aber auch einfach auf die größere Neigung aller sexuellen Verbände in den USA zurückgeführt werden, ihre Sexualität als einen politischen Auftrag zu verstehen (siehe USA wie auch7 oder exemplarisch die Ansichten von Califia, Pat), was in der insgesamt schlechteren rechtlichen Situation von sexuellen Randgruppen in den USA begründet liegt. Der einzelne Sadomasochist erfährt aber auch in Europa bei seinem Eintritt in einem als öffentliche Gruppe organisierten Teil der Subkultur nicht nur ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, wie es auch bei Zirkeln entstehen kann, sondern auch eine deutliche Hebung seiner Selbstachtung>, da Teilnehmer dieser Gruppen sich im allgemeinen weigern, sich zu verstecken oder ihrer Neigungen zu schämen.

Öffentlich organisierte Gruppen haben auch Nachteile. Während einige Formen von Zirkeln ein vorgeschriebenes Lehrsystem für die Weitergabe der Grundlagen der Sicherheit besitzen, (vgl. Old Guard und Domina), das für Neulinge Pflicht sein kann, besteht hier oft eine größere Notwendigkeit zur Eigeninitiative. Dies wird teilweise durch die größere Anzahl von Personen, die um Rat gefragt werden können, kompensiert. Ein höherer Anteil von neuen, unerfahrenen Mitgliedern sorgt nicht nur für eine Abnahme der Intimität durch mehr unbekannte Gesichter (was von einigen älteren Mitgliedern der Subkultur oft offen bedauert wird), sondern auch dafür, daß eine größere Spannweite der Erfahrung besteht, was bei manchen erfahreneren Mitgliedern zur Langweile durch ständige Wiederholung der Themen führt. Als Reaktion darauf kam und kommt es bei einigen sadomasochistischen Gruppen zu einer gewissen Abschottung gegenüber den offeneren Strukturen, quasi eine Ausbildung von zirkelähnlichen Strukturen innerhalb ursprünglich offener Gruppen.

Die Offenheit erhöht auch das Risiko für Mitglieder, die ihre Neigungen nicht oder nur sehr begrenzt bekannt gemacht sehen wollen, gegen ihren Willen als Sadomasochisten einer grösseren Öffentlichkeit bekannt zu werden (Zwangsouting.

Überregional organisierte Gruppen (Fachgruppen)

Spezialisierte Gruppen, die sich fast ausschliesslich um einzelne Belange wie Medizin, Rechtslage oder Öffentlichkeitsarbeit kümmern und meist einen überregionalen Status haben oder für sich in Anspruch nehmen. Beispiele sind in Deutschland Datenschlag und Kinky Connections und in den USA die NLA (s. Eintr.: National Leather Association).

Im Gegensatz zu den Vereinen sind sie nicht notwendigerweise der Allgemeinbevölkerung gegenüber offen, sondern im wesentlichen Spartenangebote nur für Sadomasochisten. In der Realität bestehen diese Gruppen teilweise nur aus ein oder zwei interessierten Personen und ihre Leistungfähigkeit bzw. Produktivität schwankt beträchtlich. Insbesondere in den frühen 90ern gab es unterschiedliche Auffassungen zwischen den Vereinen und den Fachgruppen über deren Legitimation, sprich, deren Recht, für Sadomasochisten als Ganzes zu sprechen und der damit verbundenen Frage der Rechenschaftspflicht. Diese Differenzen haben sich in den letzten Jahren weitgehend gelegt.

Echte Dachverbände sind eher selten. In Deutschland gab es als primitive Vorform die Sprecherkonferenz. Am fortgeschrittensten und effektivsten dürfte in den USA die NLA (s. Eintr.: National Leather Association) sein.

Eine formelle internationale Verbindung zwischen sadomasochistischen Subkulturen besteht nicht. Zwar gibt es eine gegenseitige Beeinflussung durch die Literatur und in einem zunehmenden Mass durch das Internet, aber eine gezielte Zusammenarbeit findet nicht statt. Eine mögliche Ausnahme war der weltweite Spendenaufruf zum Spanner Case. Der Anspruch von Teilen der NLA (s. Eintr.: National Leather Association), international zu agieren, konnte bisher nicht realisiert werden.

Als Sonderfall der Zirkel können die häufig unorganisierten Gruppen der kommerziellen Szene gelten, z.B. solche, die um eine oder mehrere Dominas strukturiert sind. Da sich hier die einzelnen Mitglieder oder Teilnehmer nicht einmal kennen müssen und nur ein Teil der beruflich dort Tätigen selbst Sadomasochisten sind, gehören diese Strukturen nur begrenzt zum Mainstream der sadomasochistischen Subkultur. In Gesellschaften ohne offene Organisationsformen erfüllen sie eine häufig eine Ersatzfunktion. Manchmal können Menschen mit einer Vorliebe für selteneren Praktiken hier eine Möglichkeit zum Ausleben derselben finden. Eine Weitergabe von Wissen findet häufig nicht statt, teilweise bewusst. Meist zeigen sie einen hohen Grad der Abschottung nach außen, wobei z.B. die Domina selbst durchaus öffentlich auftreten kann, nicht aber die Teilnehmer.

Ein enger Kontakt zwischen eher kommerziellen und den nicht-kommerziellen Teilen der Subkultur besteht nur selten, wenn auch einige kommerzielle Gruppen ihre Einrichtungen zur Verfügung stellen und es in Einzelfällen zu einer Verzahnung gekommen ist

Unklar ist, inwieweit dieses Schema sich auf die homosexuelle sadomasochistische Subkultur anwenden lässt. Die Hinwendung an die Öffentlichkeit ist hier weniger auf die Allgemeinbevölkerung bezogen als vielmehr auf die homosexuelle Subkultur. Schwule Sadomasochisten haben weit früher als die heterosexuellen eine funktionierende und leitungsfähige Organisation auf Vereinsebene aufbauen können. Wie unter Homosexualität beschrieben, haben die heterosexuellen Gruppen zum Teil enorm von dieser Vorarbeit profitiert und sind sehr von ihnen beeinflusst worden (vgl. auch Einträge wie Schwarz und Leder). Der kulturelle Beitrag der homosexuellen Gruppierungen ist enorm hoch und übersteigt bezogen auf die Zahl der Aktiven bei weitem den der heterosexuellen. Der Vordenkerstatus einzelner homosexueller Sadomasochisten in den USA wie Califia, Pat oder Mains, Geoff ist für und in beiden Subkulturen unbestritten.

Zumindest in Deutschland scheint die Subkultur der SM- Lesben erst viel später öffentlich sichtbare Organisationen hervorgebracht haben. SchMacht! ist die einzige überregional bekannte lesbische SM-Organisation.

Auch zwischen diesem Bereich der Subkultur und den nicht-kommerziellen heterosexuellen Sadomasochisten besteht gewöhnlich kein großer Kontakt, was bedauerlicherweise oft genug auf gewöhnlicher Homo- oder Heterophobie beruht. Die Literatur und insbesondere Informationen über Sicherheit werden dagegen frei ausgetauscht.

Die Zusammensetzung der Subkulturen, sprich, deren Demographie, wird
unter Stand der Forschung besprochen.

Funktion der sadomasochistischen Subkulturen

Die grundsätzlichste Funktion aller Ausprägungen der sadomasochistischen
Subkultur und auch ihre Triebfeder ist der Versuch, Kontakt mit Gleichgesinnten herzustellen. In gewisser Weise geht es um den schon angedeuteten Drang, einen Ort zu schaffen, an denen man seine Interessen, wenn auch nicht immer frei ausleben, wenigstens frei nach außen tragen kann, ohne sie erst erklären oder gesellschaftliche
Sanktionen fürchten zu müssen. In diesen Subkulturen wird der Sadomasochist verstanden und akzeptiert, er findet Menschen, deren Erfahrungsschatz er teilen kann und die ihn emotional unterstützen können. In gewisser Weise können diese Funktionen unter dem Begriff der Gemeinschaft oder noch besser mit der in den USA
vielgelobten Konzept einer Community mit ihrem Support und ihren
engen Bindungen zusammengefasst werden.

Daneben ist eine zentrale Funktion die des Schutzes, der hier ausführlich besprochen werden soll. Wer dabei wovor geschützt wird, ist je nach
Organisationsform und gesellschaftlichem Umfeld sehr verschieden. Man kann den Begriff in drei Unterbereiche teilen:

Schutz vor der Außenwelt ("Abschottung") Schutz vor körperlichen und psychischen Schäden ("Sicherheit") Schutz vor Missbrauch des Individuums ("Menschenrechte")

Die Abschottung gegenüber der Aussenwelt ist die klassische
Schutzfunktion der Subkultur und meist die erste, die auch Vanillas vermuten. Sie verhindert, daß in SM-feindlichen Umgebungen der Sadomasochist in Konflikt mit seiner Umwelt kommt und dadurch sozialer Ächtung oder gar juristischen Konsequenzen ausgesetzt ist. Ihre Bedeutung ist daher dort am größten, wo das Umfeld den Sadomasochismus nicht toleriert oder gar aktiv verfolgt. Tatsächlich dürfte es weltweit zum jetzigen Zeitpunkt keinen Ort geben, wo es nicht in der einen oder anderen Form zu einer Diskrimierung kommt, die eine gewisse Abschottung erforderlich macht. So sind in einigen Berufsgruppen wie dem Militär in Deutschland sadomasochistische Neigungen mehr als nur unerwünscht und bei der Zensur von Internet-Angeboten stehen die Sadomasochisten mit ganz oben in der Liste der zu sperrenden Seiten und Diskussionsforen. Daher werden selbst in den Miniatur-Subkulturen der abgeschlossenen Partnerschaften Spielzeuge versteckt und Haken in der Decke mit Blumentöpfen getarnt.

Eine fast unbewusst ablaufende Form der Abschottung wird durch das Einhalten der äusseren sadomasochistischen Schweigepflicht erreicht. Damit wird die stille Vereinbarung zwischen Sadomasochisten bezeichnet, über die eigenen und fremden Neigungen gegenüber dem Vanille-Umfeld Stillschweigen zu bewahren, einschließlich der Tatsache, dass der andere überhaupt sadomasochistische Neigungen hat oder Teil der Subkultur ist. Diese Schweigepflicht wird in offenen Organisationsformen teilweise nur sehr locker befolgt. Auf individueller Ebene gibt es in vielen Fällen ein kontrolliertes Teil-Outing, das man auch als gezielte freiwillige Rufschädigung auffassen kann. Der Sadomasochist lässt dabei seine Umgebung wissen, daß er ein gewisses Interesse an dem Thema hat, gewisse Praktiken aus dem sadomasochistischen Bereich gerne mag oder sadomasochistische Bekannte hat, ohne sich selbst als Sadomasochist zu outen. Dadurch werden etwaige Gerüchte entschärft, da sie für das Umfeld keine sensationelle Bedeutung mehr haben und oft genug als einfaches Missverständnis
bekannter Fakten oder reine Übertreibung abgetan werden. Andere Formen der Abschottung können Pseudonyme sein, die in einigen Gruppen als eine Art nom de plume spielerischen Charakter haben können8.

Von den oben beschriebenen Organisationsformen sind die Zirkel und Tarnkappen-Sadomasochisten am besten in der Lage, diesen Aspekt des
Schutzes zu realisieren.

Die Rolle bei der Sicherheit ist mit Blick auf die spezifischen Gefahren sadomasochistischer Praktiken in den Händen von Ungeübten wohl am leichtesten einzusehen, auch wenn sie viel weiter geht als die bloße körperliche Sicherheit. Um sicher spielen zu können, müssen alle Beteiligten genügendes Hintergrundwissen über Fragen der physischen Sicherheit und eine gewisse Menge an Erfahrung besitzen. In einer Umgebung, die die Bildung von offenen SM-Organisationen zulässt, verdrängt die Sicherheit die Abschottung nach außen als das vordringliche Ziel der Subkultur. Daher wirken Mitglieder von Zirkeln oft auf organisierte Sadomasochisten übermäßig konspirativ, sie selbst in der umgekehrten Situation als theoriebesessen.

Die rein körperliche oder praktische Sicherheit wird dort besprochen, die verschiedenen Arten, wie sie von besonders neuen Mitgliedern der Subkultur erworben werden können, werden unter Neulingen besprochen.

Durch die Struktur der Subkultur kommt es darüber hinaus zu einer Reihe von sozialen Sicherheitsmechanismen, die im wesentlichen auf der kontrollierten Weitergabe von persönlichen Informationen unter den Mitgliedern basiert. Charakteristisch für besonders die nicht-kommerzielle Subkultur ist ein freier Austausch von Angaben zu persönlichen Vorlieben und Verhaltensmustern Einzelner, nicht nur im Rahmen der Absprache zwischen Top und Bottom, sondern allgemeiner über andere Mitglieder der Subkultur. Diese Angewohnheit wird von den Sadomasochisten selbst mit dem Spruch, daß Tratschen die zweitliebste Beschäftigung der Sadomasochisten sei, scherzhaft bestätigt. Dadurch entsteht zum einen ein deutliches Gefühl der Vertrautheit und Intimität zwischen den Mitgliedern der Subkultur, die auf Neulinge und Außenstehende, z.B. Forscher, am Anfang überraschend wirkt5 (zu Gruppendiskussionen):

Ein solcher Weg erschien uns zunächst problematisch, weil wir meinten, dass das Gespräch über derart intime Themen in der Gruppe nicht möglich und auch nicht fruchtbar sein. Diese Einschätzung war - von einigen Ausnahmen abgesehen - falsch ...
Bei einer Gruppendiskussion mit heterosexuellen Personen in einem Lederstudio überraschte uns zum Beispiel die offene Art, mit der die anwesenden Personen über ihre sexuellen Praktiken und Neigungen sprachen. Auf unserer Rückfrage erklärten sie, dass dies in der Szene üblich sei, man wisse schliesslich alles voneinander.

Dieser Punkt ist für die Definition des Sadomasochismus als Paraphilie enorm wichtig, da Paraphile in der Geschichte der Forschung immer wieder als kontaktarm, kontaktunfähig oder zu enger sozialer Interaktion dargestellt wurden (siehe Beispiele in9).

Der Haupteffekt dieses Austausches im Bezug auf den Schutz ist aber, dass Personen, die nicht bereit sind, den gängigen Regeln der Subkultur zu folgen, erkannt bzw. bekannt werden und aus der Subkultur ausgeschlossen oder wenigstens in ihr isoliert werden (siehe auch Schwarze Listen unter Parties). Ein Sadomasochist, der sich "danebenbenimmt", wird recht schnell dafür bekannt, um nicht zu sagen, berüchtigt. Wie gut dieser Schutz der Subkultur der "Schafe im Wolfspelz" vor den wirklichen "Wölfen" funktioniert, zeigt auch der folgende Satz aus5:

Die gewählte Unterschungsmethode hat es freilich nicht ermöglicht, Sexualstraftäter zu befragen, die sich unter Missachtung der sexuellen Selbstbestimmung der Vergewaltigung, der Körperverletzung oder des Mordes schuldig gemacht haben, weil diese in den Szenen selbst ausgeschlossen werden.

Anders formuliert: Die sadomasochistische Subkultur toleriert in ihren Reihen keine Leute, die gegen das Gebot der Freiwilligkeit verstossen. Nicht nur die Forschung hat diesen Punkt erkannt. In dem Buch Wie sie jeden Mann rumkriegen10 wird Frauen von Susan Wright empfohlen:

Aber eine Frau, die ihre unterwürfigen Seiten ausleben möchte, muss vorsichtig sein. Für solche Frauen sind SM-Clubs der sicherste Weg, SM auszuprobieren. Auf diese Weise können sie dominante Männer treffen - aber unter Rahmenbedingungen, in denen ganz klar Grenzen gesetzt wurden.

Ein neues Mitglied der Subkultur stellt schnell fest, daß er einen gewissen Ruf mit sich trägt, der wegen der engen Verflechtung der einzelnen Mitglieder bundesweit verbreitet sein kann. Es existiert ein deutlicher Druck auf alle Mitglieder, diesen Ruf unbeschädigt zu halten, da unberechenbares oder unzuverlässiges Verhalten lange in Erinnerung behalten werden. Dabei gibt es eine deutliche Toleranz gegenüber den leichteren faux pas von Neulingen. Anders formuliert agiert der Sadomasochist in der Subkultur auf der Basis einer intakten persönlichen Integrität.

Damit gibt der Sadomasochist beim Eintreten in die Subkultur einen Teil seiner Privatsphäre auf, was die Grundlage für das Vertrauen ist, das die anderen Mitglieder ihm entgegenbringen. Die vielbeschriebene Intimität und Vertrautheit der sadomasochistischen Subkultur ist damit nicht so sehr eine Persönlichkeitseigenschaft, die Sadomasochisten in die Wiege gelegt worden wäre, sondern zu einem gewissen Teil die Folge einer Gruppenstrategie zum Schutz der Mitglieder untereinander darstellt. Da dadurch, wie auch allgemein bei der Absprache zwischen Top und Bottom auch sehr persönliche Daten bekannt werden können, existiert als Gegenregelung eine Art interne sadomasochistische Schweigepflicht. Der Allgemeinheit ist das am ehsten durch das Stereotyp der Domina als Vertrauensperson bekannt, in der nicht-kommerziellen Praxis bedeutet sie, dass Top und Bottom Informationen übereinander aus einem Spiel nicht heraustragen. Weiter beinhaltet diese Vorstellung auch, dass nur solche Informationen weitergegeben werden, die für Fragen der Sicherheit oder ein gemeinsames Spielen von Bedeutung sind.

Von den oben beschriebenen Organisationsformen sind die offenen Organisationen wegen des freieren Austausches von Informationen im allgemeinen etwas besser als die Zirkel in der Lage, die Sicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten. Das kann dort umgekehrt sein, w

Literaturhinweise:

1 Giese, Hans:
    Psychopathologie der Sexualität  [Details]
2 Gödtel, Reiner:
    Sexualität und Gewalt  [Details]
3 Bräutigam, Walter / Clement, Ulrich:
    Sexualmedizin im Grundriss: Eine Einführung in Klinik, Theorie und Therapie der sexuellen Konflikte und Störungen  [Details]
4 Geißler, Sina-Aline:
    Lust an der Unterwerfung. Frauen bekennen sich zum Masochismus.  [Details]
5 Wetzstein, Thomas A. / Steinmetz, Linda / Reis, Christa / Eckert, Roland:
    Sadomasochismus - Szenen und Rituale  [Details]
6 Wright, Susan (ed.):
    SM Classics  [Details]
7 Thompson, Mark (ed.):
    Leatherfolk: Radical Sex, People, Politics, and Practice.  [Details]
8 Devon, Molly / Miller, Philip:
    Screw the Roses, Send Me the Thorns. The Romance and Sexual Sorcery of Sadomasochism  [Details]
9 Krafft-Ebing, Richard von:
    Psychopathia sexualis. Mit besonderer Berücksichtigung der conträren Sexualempfindung. Eine medizinisch-gerichtliche Studie für Ärzte und Juristen.  [Details]
10 Wright, Susan:
    Wie Sie jeden Mann rumkriegen  [Details]

 

Synonyme: Szene

Auf diesen Eintrag verweisen: Ärztliche Schweigepflicht, AG S/MÖff, Akasha, Backbreaker, Baum des Sadomasochismus, Behinderte, Blut, Chaps, CHUDWAH, CHUSWAH, Codes, Deutsch-Türken, Domina, Dominus, Faschismus, Fetischismus, Gedichte, Geschichte der Forschung, Geschichte der O, Geschützter Raum, Gewalt, Hanky-Code, HCB Handbuch, Headspace, Humor, Kommerzielle Szene, Kontaktanzeigen, Krafft-Ebing, Richard, Leather Pride, Leder, Ledermann, Literatur, Machtaustausch, Manifest, sadomasochistisches, Mapplethorpe, Robert, Masochist, Medizin, Motorradclub, Munch, Neulinge, Noncon-Phantasien, Organisationen, P-Wert, Ring der O, Sadismus, Sadismus und Masochismus, Sadist, Sado-Maso, Safeword, Sartre, Jean-Paul, Schwarz, Sekundant, Selbstzensur, Sensei, Sicherheit, Sir, SM, SMZ, Starker Bottom, studiogeschädigt, Szenen und Rituale, Total Power Exchange, Uniformen, Unterwerfung, USA, Vergewaltigung, Verneinungs-Schübe, Vertrauen, Vorurteile, Weinberg, Thomas S., Zensur

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